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Tag 1 · Reisetagebuch
Ankunft in Entebbe
„Müde von der langen Reise — und trotzdem hellwach vor Vorfreude.“
Der Flieger setzte kurz nach Mitternacht auf. Warme, feuchte Luft, das Summen der Grillen, und am Rand des Rollfelds ein paar Lichter, die im Dunst verschwammen. Wir waren zu fünft, übermüdet und ein bisschen aufgekratzt, und keiner sagte viel.
Am Ausgang wartete Joseph, der uns die Woche begleiten wird. Er lachte über unser Gepäck, half es in den Bus und erzählte unterwegs von seiner Tochter, die heute ihren ersten Schultag hatte.
Erster Abend
Im Gästehaus gab es noch Tee und Brot. Wir saßen lange zusammen, planten nichts, redeten über alles. Manchmal beginnt eine Reise nicht mit dem großen Vorhaben, sondern mit einem geteilten Tisch.
„Du musst nicht die ganze Welt tragen", sagte Joseph. „Heute reicht es, da zu sein."